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| Berufsfeld | Therapeutische Berufe |
|---|---|
| Berufsbereich | KunsttherapeutIn |
| Stellenbezeichnung | Kunsttherapeutin |
| Anstellungsform | Festanstellung |
| Antrittsdatum | 01.05.2012 |
| Stellenumfang | Vollzeit/Teilzeit |
| Erfahrung | 2 Jahre |
| Bundesland | Alle Bundesländer |
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bewerbe mich hiermit als Kunsttherapeutin. Meine Aufgabe als Kunsttherapeutin sehe ich darin, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, zusammen mit ihnen den Zugang zu ihren Stärken und Potentialen zu öffnen, Widerstände zu analysieren und neue, ihnen entsprechende Wege zu erarbeiten. Wichtig für mich ist neben der Arbeit mit den Patienten die Arbeit in einem multidisziplinären Team. Mich begeistert der Austausch und die dadurch zu gewinnenden Erkenntnisse, die den Blick des Einzelnen erweitern und somit der Behandlung des Patienten zugute kommen. Zu meiner Vita: Ich habe im April 2006 mein Studium der Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultursoziologie an der Freien Universität Berlin mit dem Prädikat ‚gut’ absolviert. 2007 begann ich eine vierjährige nebenberufliche Ausbildung zur Kunsttherapeutin am Institut für Kunsttherapie Berlin-Brandenburg (Mitgliedsinstitut der DGKT) im Fläminghaus Jüterbog – Markendorf. Hier entwickelte ich eine eigene therapeutische Haltung, erlernte die therapeutische Gesprächsführung, gewann psychologisches Wissen über die verschiedenen Krankheitsbilder und deren Diagnostik nach ICD 10. Ein wichtiger Teil der Ausbildung war die Selbsterfahrung in der Gruppe, die ich in eigener Lehrtherapie reflektierend betrachtete. Im April 2011 erlangte ich das Berufszertifikat zur Kunsttherapeutin mit tiefenpsychologischer Orientierung. In meinem ersten Fachpraktikum 2007 in der psychiatrischen Abteilung im Johanniter-Krankenhaus in Treuenbrietzen hospitierte ich in den verschiedenen Gruppentherapiengeboten, insbesondere in der Kunsttherapie, nahm an Visiten und Teamsitzungen teil, lernte den Klinikalltag kennen und erweiterte so meine Kenntnisse. Während der Ausbildung arbeitete ich in einer Anlauf- und Beratungsstelle für Jugendliche in Potsdam. Hier führte ich u.a. Kunsttherapie mit einzelnen Jugendlichen mit psychischen Problemen durch. In regelmäßiger Supervision (im Rahmen der Kunsttherapie-Ausbildung) stellte ich von mir behandelte Fälle vor, um meine Arbeit qualitativ abzusichern und zu reflektieren. Zudem beriet und unterstützte ich die Angehörigen und Betroffenen der Jugendlichen und führte lösungsorientierte Krisengespräche mit den Beteiligten durch. In meinem zweiten fünfmonatigen Fachpraktikum (von September 2010 bis Februar 2011) in der psychiatrischen Tagesklinik des Ernst von Bergmann Klinikums in Potsdam arbeitete ich eigenständig jeden Freitag kunsttherapeutisch mit Patientengruppen. Zudem wirkte ich in den Behandlungskonferenzen mit, trug meine Auswertungen der therapeutischen Prozesse aus der Kunsttherapie in den Teamsitzungen vor und dokumentierte den Behandlungsprozess der einzelnen Patienten. Die Arbeit in der Tagesklinik bereitete mir sehr große Freude und bot mir die Möglichkeit, durch Erfahrungen zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Zur Zeit verfasse ich einen Beitrag für die Zeitschrift „Kunst & Therapie“ (Zeitschrift für bildnerische Therapien), in dem ich die Bildwahrnehmung phänomenologisch untersuche. Zudem hospitiere ich in verschiedenen psychiatrischen Einrichtungen und nehme alle zwei Monate an einer Intervisionsgruppe für praktizierende Kunsttherapeuten in Cottbus teil. Langfristig strebe ich nach einer zuvor langjährigen kunsttherapeutischen Angestelltentätigkeit eine Dozententätigkeit an Ausbildungsinstituten für Kunsttherapie sowie die Mitwirkung in Forschungsprojekten an. Eine Anstellung als Kunsttherapeutin bietet mir die Chance, meinen beruflichen Zielen näher zu kommen. Ich bin neugierig auf neue Impulse und Erfahrungen in Ihrer Klinik. Mit freundlichen Grüßen - Ilka Winkler |
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